Die Familien-Musikshow
als 360°-Erlebnis.

Nicht nur für Peter Maffay Fans.
Aber nur im Planetarium.

TRAILER STARTEN

universe

DIE GESCHICHTE

Nun stellen Sie sich einmal vor, Sie wachen eines Morgens auf, und Ihnen ist die Zeit verloren gegangen. Futsch! Nicht mehr da! Einfach weg! Genauer gesagt: Ihr Wecker ist beim Aufwachen auf den Boden gefallen, und er ist stehengeblieben. Da ragen nur noch die Zeiger aus dem Ziffernblatt wie verbogene Kuchengabeln! Gewiss, ärgerlich! Aber kein Beinbruch, meinen Sie? Meinen Sie. Doch wie bringen Sie das Ihrem Kind bei, das eben erst gelernt hat, die Uhrzeit abzulesen? Schon schwieriger, was? Und geradewegs sind wir mittendrin in der Geschichte von „TABALUGA und die Zeichen der Zeit“.

Tabaluga

Tabaluga

Genau das passiert nämlich dem kleinen grünen Drachen zu Beginn seines neuen Abenteuers. Der Wecker, der ihn jeden Morgen pünktlich aufwachen lässt, fällt zu Boden und rührt sich nicht mehr. Natürlich denkt TABALUGA, die Zeit sei stehen geblieben!

Doch er wird eines Besseren belehrt: Ein großer Felsen vorm Eingang zu seiner Drachenhöhle erklärt ihm anhand seines eigenen Schicksals, dass die Zeit gar nicht anhalten kann und dass sie sehr mächtig sei. Und obwohl er, der Stein, tausende von Jahren alt werden könne, das doch eine große Last sei, das mit dem „Steinaltwerden“.

Lili

Lilli

Solche Sorgen hat die Eintagsfliege, die dem Drachen um den Kopf schwirrt, nicht: Steinalt? Davon kann bei ihr keine Rede sein. Doch ihr 24-Stunden-Tag ist voll ausgefüllt, sie genießt ihre Zeit in vollen Zügen, bis seine Eisfaltigkeit, der dicke Schneemann und professionelle Widersacher des kleinen Drachen, Arktos auftaucht und ihr Leben mit einer Fliegenklatsche jäh beendet.

Ein gut gelaunter Fremder kommt hinzu, um dem ob dieses gewaltsamen Todes entsetzten TABALUGA zu erklären, wie das ist mit dem Tod und der Zeit! Nun ist der Drache nicht mehr zu halten: Er will unbedingt mehr über die Zeit wissen: „Wie bekomme ich sie zu fassen?“, fragt er den Fremden. Die Antwort lautet lapidar: „Es soll Leute geben, die glauben, dass man die Zeit kaufen kann. Frage sie selber!“ Und schon ist er unterwegs…

Die Eintagsfliege

Die Eintagsfliege

Der reiche König der Tiere, der Löwe, gibt ihm eine klare Antwort. „Natürlich ist die Zeit käuflich! Das weiß doch jedes Kind, nicht umsonst heißt es: Time is Money!!“ Und er gibt ihm den Rat: „Geh hinaus in die Welt, die Zeit findet dich!“

So macht sich TABALUGA auf, die Zeit zu finden. Dabei schließt er Bekanntschaft mit einer weiteren Dimension dieses seltsamen Gebildes, das nicht zu fassen ist: der Vergangenheit. Im Traum begegnet er seinem Vater Tyrion, der ihm versichert, dass man die Zeit nicht kaufen kann, und muss feststellen, dass Arktos wieder mal seine Hand im Spiel hat, als er die Grünländer dazu anstiften will, die Zeit einfach totzuschlagen, was natürlich völlig sinnlos ist.

Begeistert hört TABALUGA den Vier Jahreszeiten zu, die ihre Einsichten zum Kreislauf des Lebens zum besten geben.

Arktos

Arktos

Auf seiner Suche nach der Zeit landet der kleine Grüne schliesslich auf einem Bazar, wo er auf Zeitverkäufer trifft, die ihrem betrügerischen Gewerbe nachgehen, und fällt fast auf einen Handelsmann herein, der ihm eine lebensverlängernde Wunderuhr andrehen will. Ein Teppichhändler erregt seine Aufmerksamkeit und rollt vor seinen Augen einen Teppich auf, dem eine filigrane Mädchengestalt entspringt, der er vorher schon einige Male als Schatten, Vision oder Traumbild begegnet war. Es ist die Zeit, die sich TABALUGA zu erkennen gibt und ihm einen Wunsch gewährt: Er will noch einmal mit der Liebe seines Lebens tanzen: Die Zeit verwandelt sich in Lilli, seine Eisprinzessin, die TABALUGA überglücklich in seinen Armen hält! Die Erkenntnis aus dieser Begegnung ist, dass die Zeit nur in Träumen anhält.

Hier könnte die Geschichte zu Ende sein. Alle liegen sich in den Armen, sind glücklich und zufrieden, wie es sich in einem ordentlichen Märchen gehört. Doch so einfach macht es TABALUGA uns nicht. Es gibt einen nachdenklichen Schluss, zu dem nur so viel gesagt sei: Alles im Leben hat seine Zeit!…

Die Zeiterscheinung

Die Zeiterscheinung

… Und diese Zeit ist vielfältig: Man kann sie nutzen, verschwenden, leihen, schenken usw.

Noch vielfältiger sind jedoch die Fragen rund um dieses Thema, allen voran: Was ist eigentlich Zeit? Wer bestimmt sie? Aber auch: Wann ist die Zeit abgelaufen und kann man sie vorher anhalten oder zurückdrehen? Kann man Zeit für Geld kaufen, und welchen Wert hat sie?
TABALUGA hat alle diese Fragen gestellt und kommt damit nun ins Planetarium. Denn es gibt keinen besseren Ort, um Antworten auf die elementaren Fragen der Welt zu erhalten!

Staunend bewegt sich unser kleiner grüner Held dabei durch eine Welt, die sich auf vielerlei Weise zu erkennen gibt und dennoch mit jeder Entdeckung neue Rätsel aufgibt.

sky

DIE AUTOREN

Fakten für Schnell-Leser

* Den Takt der Reise ins Innere der Zeit gibt seit 31 Jahren Peter Maffay vor. Er ist neben Rolf Zuckowski, Gregor Rottschalk und Helme Heine der geistige Vater des kleinen Drachen.

* Mit 16 Nummer-Eins-Alben ist Deutschrocker Maffay heute der erfolgreichste Künstler in den deutschen Charts.

* Tabalugas Geschichten schreibt und erzählt Gregor Rottschalk, während Helme Heine Tabaluga ein Gesicht gibt und die Geschichten liebevoll bebildert.

* „ Die Zeichen der Zeit“ ist Tabalugas fünftes Abenteuer. Das dazugehörige Album erreichte in 2011 Platz 1 der deutschen Albumcharts, und war 2012 eine der erfolgreichsten deutschen Live-Tourneen. Dafür gab es 2013 den deutschen Musikpreis ECHO .

Peter Maffay

Peter Maffay

Peter Maffay

Als der noch 19-jährige Peter Alexander Makkay im November 1969 zum ersten Mal in seinem Leben ein Tonstudio betrat, um zusammen mit Michael Kunze seinen Debüt-Titel „Du“ einzusingen, hätte er es sich wohl nicht träumen lassen, dass er im Jahr 2010 eine große Deutschland Tournee antreten würde. „2010“, das klang nach Science Fiction, nach ferner, ferner Zukunft. Und doch hat diese einstmals ferne Zukunft soeben begonnen. 2009 kündigt Peter Maffay seine 15. Tournee durch Deutschlands größte Hallen an. Er hat in diesem Sommer seinen 60. Geburtstag gefeiert und nähert sich gleichzeitig seinem 40-jährigen Bühnenjubiläum. 40 Jahre sind eine lange Zeit. Es ist viel passiert, es hat sich viel verändert. Von Glamrock und Schlager in den Siebzigern, zu Punkrock und der Neuen Deutschen Welle in den Achtzigern. Von analog zu digital, von „geteiltem Deutschland – mit Mauer“ zu „wiedervereinigtem Deutschland – ohne Mauer“, von Willy Brandt zu Angela Merkel und von Richard Nixon zu Barack Obama. Vor 40 Jahren gab es noch die 45er Vinyl Single für 5 Mark, heute trägt man einen mp3 Spieler mit 30.000 komprimierten Songs in der Brusttasche. Vinyl gibt´s nicht mehr, die D-Mark auch nicht.

Peter Maffay ist jedoch auch heute noch genauso erfolgreich wie vor 40 Jahren und steht mit knapp 40 Millionen verkauften Tonträgern ganz oben. Maffays Songs sind ein fester Bestandteil des kulturellen Kanons und haben die deutsche Musiklandschaft nachhaltig geprägt. Die Tabaluga Veröffentlichungen führen mit Abstand die Liste Deutschlands erfolgreichster Konzeptalben an, ihr Hörerkreis deckt locker drei Generationen ab. Zusammen mit der „Begegnungen“-Reihe haben diese Alben Peter Maffay auch international ein hohes Ansehen verschafft.

Mehr denn je steht der Name Peter Maffay für gezieltes soziales Engagement. Hinzu kommt seine Arbeit mit der Peter Maffay Stiftung für Kinder in Deutschland, auf Mallorca und in Rumänien. Zwei Bambis, vier Echos, der World Vision Charity Award, der Bayerische Verdienstorden und das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sind nur einige Beispiele aus der langen Reihe von Ehrungen und Auszeichnungen.

Auf seinen Erfolg angesprochen, zuckt Peter Maffay meistens mit den Schultern, aber genaue Beobachter wissen, dass ihm dieser Erfolg nicht in den Schoß gelegt wurde. Peter Maffay ist über 40 Jahre lang seinen Weg gegangen, hat mit hohem finanziellen Einsatz und unmenschlichem Arbeitsaufwand eine Struktur erschaffen, in der es weit über das „Musik machen“ hinaus geht. Zusammen mit seinen Musikern hat sich Maffay immer wieder gefragt, wie Künstler soziale Verantwortung übernehmen und ihre Möglichkeiten besser nutzen können. Dieses Engagement ist nicht unbemerkt geblieben und hat ihm in Verbindung mit den Veröffentlichungen seiner 40-jährigen Karriere eine Fangemeinde beschert, die in ihrer Loyalität und Begeisterung für den Künstler sicher einzigartig in Deutschland ist. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Maffays letzte große Tournee „Ewig“ bereits vor ihrem Start ausverkauft war und Zusatzkonzerte gebucht werden mussten.

Im August 2009 erscheint seine erste Biografie, die er gemeinsam mit Eddie Hartsch geschrieben hat. Sie steht wochenlang auf den ersten Rängen der Spiegel Bestsellerlisten und wird weit über seine Fankreise hinaus gelesen. FAZ, DIE ZEIT und viele andere renommierte Medien widmen sich respektvoll nicht nur dem Buch, sondern auch der Lebensleistung von Peter Maffay. Sein Spektrum umfasst längst drei Generationen, von denen, die von Anfang an dabei waren, bis hin zu den ganz Jungen, bei denen Maffay Songs längt Kult sind.

Zum 40-jährigen Bühnenjubiläum 2009/10 nimmt Peter Maffay das Album „Tattoos“ auf, das bis auf ein instrumentales Intro und das Lied „Wir verschwinden“ Neuaufnahmen seiner größten Hits enthält. Die neuen Versionen entstanden mit Unterstützung des Wroclaw Score Orchestra. Mit Tattoos erreichte Peter Maffay zum 14. Mal Platz 1 der Albumcharts, mehr Spitzenplatzierungen als jeder andere nationale oder internationale Musiker. Die Tournee „Tattoos“ mit dem Volkswagen Philharmonic Orchestra – in den größten deutschen Arenen und Open Airs – sehen 2010 und 2011 fast 400.000 Zuschauer.

Im Oktober 2011 veröffentlicht Peter Maffay „Tabaluga und die Zeichen der Zeit“, das 5. und vielleicht letzte Album mit dem kleinen grünen Drachen Tabaluga. Es war das 42. Album von Peter Maffay in den Charts, und sein 15. Album auf Platz 1. Seine Alben waren zusammengerechnet über 1000 Wochen in den deutschen Charts vertreten. Länger als von jedem anderen Künstler auf der Welt.

Gleichzeitig mit der Veröffentlichung des Tabaluga-Albums geht die gleichnamige Tournee in den Vorverkauf und feiert am 12. Oktober 2012 in Hamburg in der O2 Arena Premiere. Rund 400.000 Menschen sahen die 56 Aufführungen.

2014 folgt die Rückkehr zu den musikalischen Wurzeln: „Es ist wieder Zeit für Rock’n Roll!“ sagt Peter Maffay. Sein 23. Studioalbum „Wenn das so ist“ bricht den eigenen Chart-Rekord: Es wird Maffay 16tes Nr. 1 Album. 2015 folgt die mit Spannung erwartete nächste große Deutschlandtournee.

Seit über 40 Jahren kommen immer mehr neue, jüngere Fans dazu und Peter Maffay begeistert die stetig wachsende Fangemeinde mit seiner Musik und seinen zahlreichen Projekten. Nicht nur bei den Jugendlichen haben seine Songs längst Kultcharakter.

Rolf Zuckowski

Rolf Zuckowski Foto ©: M.Gamper

Rolf Zuckowski

Rolf Zuckowski wurde als Sohn eines Seemanns und einer Frisörin am 12. Mai 1947 geboren. 1961 schenkte ihm sein Vater eine eigene Gitarre. Das bedeutete den Anfang seiner Musikerkarriere. Als Mitglied der Schulband „the beAthovens“ war Zuckowski Sänger, Gitarrist und Songwriter. 1978 veröffentlichte er sein erstes Singspiel für Kinder, „Rolfs Vogelhochzeit“, das schon bald ein großer Erfolg wurde und Rolf fing an, Konzerte in Kindergärten und Schulen zu geben. Auch im Radio und Fernsehen wurde er immer bekannter. Durch einen Auftritt in der Show „Wetten dass,….“ im Februar 1982 mit dem Lied „…und ganz doll mich“, wurden „Rolf und seine Freunde“ bundesweit bekannt und er schrieb viele neue Kinderlieder, von denen man einige heute bereits zum neuen Volksliedergut zählt. 1983 entwarf Rolf Zuckowski für Peter Maffay das Konzept-Album „Tabaluga oder die Reise zur Vernunft“ und schrieb dafür unter anderem den Text zu „Nessaja“ (Ich wollte nie erwachsen sein).

Im Jahr 2004 gründete Rolf Zuckowski mit seiner Frau die Stiftung „Kinder brauchen Musik“, die insbesondere sozial benachteiligten Kindern einen Zugang zum aktiven Singen und Musikzieren öffnen will. Am 1. Februar 2005 wurde Rolf Zuckowski das „Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland“ überreicht. Diese Auszeichnung erhielt er, „weil er die musikalische Entwicklung von Kindern und damit auch deren Bildung fördert“. Viele weitere Auszeichnungen und Preise folgten in den nächsten Jahren. Im Jahr 2008 erhielt er von der Jury des deutschen Musikpreises ECHO die bedeutende Auszeichnung für sein Lebenswerk.

Helme Heine

Helme Heine zählt zu den großen Bilderbuchkünstlern der Gegenwart. Seine ca. 50 Bücher wurden in 35 Sprachen veröffentlicht und erhielten zahlreiche Preise und Auszeichnungen

Helme Heine Foto ©: Helme Heine

Helme Heine

Er wurde in Berlin geboren, studierte Betriebswirtschaft und Kunst, lebte 12 Jahre in Südafrika als Regisseur, Bühnenbildner und Schauspieler, gründete ein politisch-literarisches Kabarett namens Sauerkraut und brachte eine satirische Zeitschrift heraus. 1976 wurde sein erstes Buch veröffentlicht (Elefanteneinmaleins). Die Weltauflage seines Gesamtwerks beträgt über 25 Millionen, seine Kalender 4,5 Millionen. Er machte Theater- und Musicalarbeit für die Weltausstellung in Osaka, Japan, erfand Geschichten, Figuren und Kostüme zu Peter Maffays Tabaluga, hatte zahlreiche Ausstellungen in Europa, USA und Asien.

1977 kehrte er mit seiner Familie nach Deutschland zurück und machte eine Bilderbuch-Karriere. 1990 packte ihn erneut die Wanderlust. Er ging nach Irland, dann nach Neuseeland, wo er noch heute mit seiner Frau, Gisela von Radowitz, lebt und arbeitet in einem Studio über dem Meer. Er schreibt Romane für Erwachsene (die es auf die Spiegel Bestenliste gebracht haben), Hör- und Drehbücher für Funk, Film und Fernsehen und gestaltet einen Garten Eden am Meer.

Er engagiert sich für die nach seinem erfolgreichsten Buch benannte FREUNDE-Stiftung mit dem Ziel, die Lebenskompetenz von Kindern im frühen Alter umfassend zu fördern und Gewalt und Suchtproblemen vorzubeugen. In seiner Freizeit erobert er den Pazifik mit dem Segelboot und angelt für den eigenen Kochtopf.
Er hofft, alt genug zu werden, um alle seine Pläne und Projekte zu verwirklichen

Gregor Rottschalk

Gregor Rottschalk Foto © : Gregor Rottschalk

Gregor Rottschalk

Gregor Rottschalk wurde am 12.Januar 1945 in Stargard in Pommern geboren. Er ist zusammen mit Peter Maffay und Rolf Zuckowski Erfinder und Urautor der Märchenfigur „Tabaluga“. Vom Dezember 1967 bis in den Anfang der 1990er wurde er vor allem als Moderator in der Berliner Rundfunklandschaft durch folgende Sendungen bekannt:

Außerdem war Gregor Rottschalk Mitbegründer des Radiosenders jfk 98,2. Als Textdichter gelangen ihm, meist unter dem Pseudonym Christian Heilburg, unter anderem Erfolge mit den Künstlern:

Gregor Rottschalk lebte bis Mitte der 1990er Jahre in Dublin und auf Mallorca. Aktuell lebt er in Valletta.

overtuere_960

DIE PRODUKTION

Fakten für Schnell-Leser

* Das Originalwerk wurde nicht einfach adaptiert, sondern speziell für die hemisphärische, kreisrunde Kuppel eines Planetariums neu produziert :

  • Erstmals überhaupt wurde Tabaluga und seine Welt in 3D animiert – in enger Zusammenarbeit mit Helme Heine und auf Basis seiner Bilder.
  • Der komplette Audioteil wurde in verschiedenen Surround-Mixen neu produziert – in 5.1 , 10.1 und 3D-Sound (SpatialSound Wave – eine neue Klangtechnologie des Fraunhofer IDMT). Zudem wurden viele neue Klangeffekte in die Audioproduktion integriert.

* Unmittelbar in die Produktion involviert waren neben Peter Maffay auch die weiteren Urautoren von Tabaluga – Helme Heine und Gregor Rottschalk, sowie Maffays Bandmitglied Peter Keller, der für die Musikproduktion verantwortlich zeichnet.

* Für die Technikfans: Die Show besteht aus mehr als 110.000 Einzelbildern in 4k-Qualität (1k entspricht HD-Qualität). Als Datei ist sie 1,3 Terrabyte groß.

Idee

Bereits im Winter 2011 –gerade als Peter Maffays „TABALUGA und die Zeichen der Zeit“ Position 1 der deutschen Charts erreicht hatte- sprachen die Produzenten und Thomas W. Kraupe, der Direktor des Planetarium Hamburg, über das Potenzial des Themas.

Planetarium Hamburg, Außenansicht Foto ©: Andreas Kreutzer

Planetarium Hamburg, Außenansicht

Zentrales Argument dabei war die organische Beziehung zwischen der Geschichte und dem Medium Planetarium: „Zeit“ als zentrales Thema der Astronomie, das familiengerecht, musikalisch-poetisch unterhaltend, aber gleichzeitig auch anspruchsvoll aufbereitet wird, ist perfekt für einen Ort geeignet, an dem das Wissen über „Raum und Zeit“ vermittelt wird. Die Idee für einen „Fulldome-Film“ war geboren. Auch die Autoren Maffay, Rottschalk und Heine konnten schnell dafür begeistert werden.

Fulldome: Das 360°-Medium

Der Sternensaal im Planetarium Bochum Foto ©: Stadt Bochum, Presse- u. Informationsamt

Der Sternensaal im Planetarium Bochum

„Fulldome“ ist eine neue Dimension des Film-Erlebens. Dabei verlässt der Film das konventionelle rechteckige Format und erstreckt sich über den ganzen Raum einer Kuppel – kreisrund in der Horizontalen und halbrund in der Vertikalen. Die Projektion ringsum in eine 360°-Kuppel ermöglicht den Zuschauern das Eintauchen in die Bildwelten– auch Immersion genannt.
Man schaut nicht auf Bilder, sondern befindet sich in ihrer Mitte.
Das neue Medium, bisher eher aus dem Kontext von Wissenschafts-Erlebnis-Filmen für Planetarien bekannt, wird gegenwärtig weltweit von Film, Kunst und Entertainment entdeckt – aus gutem Grund:
Die eigene virtuelle Welt, also das, was man im Kopf hat – die inneren Bilder, Gedanken, Gefühle, Vorstellungen – real werden zu lassen, ist in den Medien Film und Video immer nur als Bildausschnitt darstellbar, und zwar bislang eher rechteckig, wie die Beispiele Bühne, Leinwand oder TV-Bildschirm zeigen. Daher eröffnet die Möglichkeit, Bewegtbildinhalte für die 360° Rundumprojektion zu realisieren, ganz neue Strategien zur Befreiung von Bildern und Inhalten.

Das neue Medium, bisher eher aus dem Kontext von Wissenschafts-Erlebnis-Filmen für Planetarien bekannt, wird gegenwärtig weltweit von Film, Kunst und Entertainment entdeckt – aus gutem Grund:

Die eigene virtuelle Welt, also das, was man im Kopf hat – die inneren Bilder, Gedanken, Gefühle, Vorstellungen – real werden zu lassen, ist in den Medien Film und Video immer nur als Bildausschnitt darstellbar, und zwar bislang eher rechteckig, wie die Beispiele Bühne, Leinwand oder TV-Bildschirm zeigen. Daher eröffnet die Möglichkeit, Bewegtbildinhalte für die 360° Rundumprojektion zu realisieren, ganz neue Strategien zur Befreiung von Bildern und Inhalten.

Produzent Markus Schäfer von the content dome GmbH beschreibt die besondere Art der Wahrnehmung unter einer Kuppel so:

Blick in den Sternensaal des Planetarium Hamburg Foto ©: Tim Florian Horn

Blick in den Sternensaal des Planetarium Hamburg

„Stellen Sie sich vor, Sie schauen nicht auf eine Kinoleinwand oder einen Bildschirm, sondern stecken Ihren Kopf dort hinein. Dann sind Sie mittendrin im Geschehen, und zwar ohne 3D-Brille. Die so entstehende Immersion wird durch den Raumklang der Songs von Peter Maffay perfekt ergänzt und noch verstärkt. So können kleine und große Zuschauer die Zeichen der Zeit besonders deutlich erkennen und entdecken, dass sich alles in unserem Leben um die Zeit dreht.“

Mit seiner kreisrunden, hemisphärischen Kuppel ist das Planetarium der ideale Ort, um Fulldome-Produktionen zu erleben. Ursprünglich als „Simulator“ zur Erklärung des Sternenhimmels erfunden, hat sich das moderne Planetarium seit etwas mehr als 10 Jahren, dank digitaler Technologien, zu einem „multimedialen Schauspielhaus“ weiterentwickelt. So kann man heute im Kuppelsaal eines Planetariums neben astronomischen Bildungsprogrammen auch Bewegtbild-Inhalte aus den Bereichen Kunst und Unterhaltung erleben – in einer Bild- und Tonqualität, die Maßstäbe setzt.

Tauchen Sie ein in Tabalugas Welt, die erstmals für das 360-Grad-Rundum-Bildformat und den Surround-Sound eines Planetariums neu inszeniert wurde.

Entstehung

BILD

Entstehung

Vom 2D-Bild zur 3D-Animation

30 Jahre lang war Tabalugas Zeichentrickwelt zweidimensional. Deshalb war die aufwändige „Übersetzung“ von Helme Heines Bildern in 3D-Animationen für das 360°-Fulldome Format eine der größten Herausforderungen zu Produktionsbeginn. „Wir durften nicht riskieren, dass der Charme von Helme Heines liebevollen Zeichnungen verloren geht“, erklärt Produzent Markus Schäfer. „Es sollte schließlich kein glattgebügelter Zeichentrickfilm werden.“ So erfolgte jeder Entwicklungsschritt der insgesamt 26 Charaktere in Richtung Dreidimensionalität in enger Abstimmung mit Helme Heine. Das Ergebnis ist ein 60-minütiger, durchgängig in 3D animierter Fulldome-Film, der nicht nur alle Sinne berührt, sondern gleichzeitig für Klein und Groß einige lehrreiche Botschaften bereithält.

„Durch diese Art der innovativen Visualisierung unserer Geschichte „TABALUGA und die Zeichen der Zeit“ wird hier eine völlig neue kreative Ebene geschaffen. Sowohl musikalisch als auch in der Gestaltung von Tabaluga. Der kleine grüne Drache wurde zum ersten Mal in 3D animiert und es ist toll zu sehen, auf welchem hohen Niveau unsere Idee als 360Grad Kuppelprojektion umgesetzt wird.“ -Peter Maffay-

TON

In den Wisseloord Studios (v.l.n.r.:) Markus Schäfer (Gesamtproduktion), Ronald Prent (Mix), Terry Rudat (Bildregie), Peter Keller (Audioregie)

In den Wisseloord Studios (v.l.n.r.:) Markus Schäfer (Gesamtproduktion), Ronald Prent (Mix), Terry Rudat (Bildregie), Peter Keller (Audioregie)

Um den Soundsystemen in Planetarien bestmöglich zu entsprechen wurden unter Federführung von Peter Keller, dem musikalischen Leiter im Team von Peter Maffay, diverse Surround-Mixe erstellt. In den Wisseloord-Studios im holländischen Hilversum wurden die Original-Stereospuren von Produzent Ronald Prent „aufgeschnürt“, um anschließend zu 5.1- und sogar 10.1-Surround Mixen neu gebündelt und mit zusätzlichen Effekten veredelt zu werden. Der 10.1-Mix bildete dann auch die Grundlage für eine weitere, innovative Tonmischung, „SpatialSound Wave“ genannt. Dabei handelt es sich um ein vom Fraunhofer IDMT entwickeltes Raumklangverfahren mit über 60 Lautsprechern, das bislang weltweit nur in 3 Planetarien eingesetzt wird: Jena, Hamburg und Kiel.
Der Aufwand, aus allen Aspekten klanglich das absolute Maximum herauszuholen, hat sich gelohnt. Selbst Künstler und Produzenten sind der Meinung, dass das Album nun seiner wahren Bestimmung zugeführt wurde.

Credits / Mitwirkende

Eine Geschichte von Gregor Rottschalk, Peter Maffay und Helme Heine
Lizenziert durch Tabaluga Enterprises GmbH
Ein Fulldome-Film von the content dome GmbH
Produzenten: Peter Roeschies und Markus Schäfer

FULLDOME PRODUKTION

frogfish studios UG
Ausführender Produzent: Armin Ißmayer
Regie: Terry Rudat
Co-Director: Moritz Mayerhofer
Original Character Design: Helme Heine
3D-Adaption: Assen Semov, Moritz Mayerhofer
Lead Character Animation: Nikolai Neumetzler
Character Rigging & Shading: Assen Semov

ANIMATION

Remi Pawlowski: „Der Gutgelaunte Fremde“, „Time is Money“,
„Ich hatte keine Zeit für dich“, „Revolution“
Daniel Wichterich: „Alt wie ein Stein“, „Die Vier Jahreszeiten“,
„Die Zeit hält nur in Träumen an“
Oliver Vogel: „Präludium in C“, „Die Eintagsfliege“,“Alles im Leben hat seine Zeit“
Armin Ketter: „Die Wunderuhr“

Animation Clip Szenen:
Jennifer Jason, Moritz Mayerhofer

Character Modeling:
Assen Semov, Nikolai Neumetzler, Jennifer Jason

Set Modeling, Props & Layout:
Moritz Mayerhofer, Jennifer Jason, Oliver Vogel

Compositing: Oliver Vogel

Rendering & IT: Daniel König

AUDIOPRODUKTION

Produktion Surround Mix
Produzent: Peter Keller
Sounddesign: Peter Keller in den Chefrock Studios, Hamburg
Assistenz: Tilmann Ilse und Paul Keller
Mix: Ronald Prent in den Wisseloord Studios, Holland

Assistenz: Felix Tournier
SpatialSound Wave – Mix: Pierre Brand im Primetime Studio, Hamburg

AUFNAHMEN „TABALUGA UND DIE ZEICHEN DER ZEIT“
Peter Maffay: Gesang, Gitarre
Bertram Engel: Schlagzeug, Percussion, Gesang
Ken Taylor: Bass, Keyboards, Gesang
Pascal Kravetz: Orgel, Piano, Keyboards, Gitarre, Gesang
Carl Carlton: Gitarre, Gesang
Peter Keller: Gitarre, Keyboards, Kazoo, Gesang
Erzähler: Gregor Rottschalk
Produziert von: Peter Keller und Peter Maffay
Co-produziert von : Pascal Kravetz, Bertram Engel, Carl Carlton,
Ken Taylor
Sounddesign: Hans Gemperle, Carl Carlton

Aufgenommen und gemischt von: Ronald Prent,
assistiert von Tilmann Ilse

Vocal Aufnahmen: Hans Gemperle, in den RedRooster Studios, Tutzing

Gemastert von Darcy Proper im Saint of Sound Studio, Holland
Zusätzliche Aufnahmen in den Chefrock Studios, Bergstation,
Studio 3 Nalepa Strasse, Sahara Studios und den Benztown Studios
Gäste : Rupert Keplinger, Katrin Schröder, Petruta Küpper , Peter Hinderthür, Back up Front, Eva Leticia Padilla, Yoyo Röhm, Mandy Capristo,Big Soul, Alexandra Piskol, Martina Plieger, Michelle Straubel, Nadine Stricker

Zusätzliche Sprecher : Yoyo Röhm, Tilmann Ilse, Peter Keller, Rupert Keplinger, Katrin Schröder, Benji Johl
Orchester Arrangements: Yoyo Röhm und Peter Hinderthür
Mitwirkende:
Malte Schiller, Querflöte 
/ Simon Böckenhoff, Oboe und Englisch Horn
/ Andreas Dormann, Klarinette und Bassklarinette
/ Semjon Barlas, Trompete
/ Juliane Grepling, Horn
/ Rob Gutowski, Posaune
/ Martin Funda, 1.Violine / 
Youngkun Kwak, 1.Violine
/ Polina Vavilina, 2. Violine
/ Moritz Colitti, 2. Violine
/ Augusta Romaskeviciute, Viola
/ Luke Turrell, Viola
/ Arthur Hornig, Violoncello
/ Achim Färber, Percussion
/ Yoyo Röhm, Klavier

Aufgenommen von Ingo Krauss im Saal 3, Funkhaus Nalepastraße, Berlin
Business Affairs: Walter Lichte, Dr. Richard Landfermann
Verlag: Meine Musik – Musikverlag Peter Maffay e.K.
Mit freundlicher Genehmigung von Sony Music Entertainment Germany GmbH

PROJEKTENTWICKLUNG

Idee: Thomas W. Kraupe
Konzept: Markus Schäfer, Thomas W. Kraupe, Terry Rudat
Sternenflug / Kosmosreise: Thomas W. Kraupe, Planetarium Hamburg
Business Affairs und Consulting: Matthias Krausze
Grafik Design: Anja von Zitzewitz

Künstlerische Supervision: Peter Maffay, Helme Heine, Gregor Rottschalk und Peter Keller

Projekt Supervision: Marie Gerard, Oliver Alexander und Martin Uhlig für Tabaluga Enterprises GmbH
Mit freundlicher Unterstützung von C.A.I. Systeme GmbH, studioNICE, Wilhelm Förster Sternwarte Berlin

Besonderen Dank an Thomas W. Kraupe, Michael Jenke und das gesamte Team des Planetarium Hamburg !
Tabaluga – eine Idee von Gregor Rottschalk, Rolf Zuckowski
und Peter Maffay

(c) 2014 the content dome GmbH